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Q & A im Vorfeld der Generalversammlung

Allgemeiner Hinweis:
Aus rechtlichen Gründen können die hier gegebenen Antworten nur auf weitgehend bekannte Informationen Bezug nehmen.

 

  • Seitens der IQPLAG ist so wenig über Aktivitäten zu hören, wie und wodurch höhere Umsatzerlöse erzielt werden sollen. Man gewinnt den Eindruck, als wäre die Firma eingeschlafen. Was gibt es dazu zu sagen?

Die Arbeiten in 2015 sowie der jüngeren Vergangenheit waren in erster Linie der Stabilisierung und dem Aufbau des koreanischen Lizenznehmers geschuldet. Trotz der sehr schwierigen Ausgangssituation zu Beginn der Phase der Rehabilitation wurden hier durch sehr viel Detailarbeit in jeglichen Bereichen des Unternehmens sehr gute Erfolge und Ergebnisse erzielt. Dies hat das koreanische Gericht in Gwangju dieser Tage ausdrücklich bestätigt.

Dass iQ Power Asia ein Erfolg wird ist für IQPLAG in gleicher Weise wichtig wie für die Discover Energy Group, die seitdem viele Millionen Dollar in das Werk investierte. Ziel war und ist es, gemeinsam eine Win-Win-Situation für beide Partner zu erreichen.

Parallel zu seiner Tätigkeit als CEO und Interim-Manager von iQ Power Asia verfolgte das Management der IQPLAG das Ziel, neue Kontakte und Geschäftsbeziehungen vornehmlich im asiatischen Raum aufzubauen. Mit der Übernahme des Werkes durch die Discover Energy Gruppe einschließlich einer stabilen und eingearbeiteten Werksführung ergeben sich jetzt zunehmend die nötigen Freiräume für den CEO der IQPLAG für den Aufbau weiterer Einnahmenquellen. Hieran wird seit geraumer Zeit bereits intensiv gearbeitet. Weil derartige Aktivitäten von außen nicht erkennbar sind, entsteht gelegentlich der Eindruck von Stillstand. Dies ist jedoch keineswegs der Fall.

Die Auszeichnung der IQPLAG als Gewinner der GreenTech Awards 2017 findet in der Branche das gewünschte Echo, weckt verstärkt Aufmerksamkeit und Interesse.

Zusätzlich zu potentiellen neuen Lizenznehmern als Umsatzquelle sondiert das Unternehmen vielversprechende neue Technologien und Verfahren als mögliche Erweiterung des bisherigen eigenen Technologie- und Leistungs-Portfolios sowie als gewinnbringende zusätzliche Umsatzquellen. Hierauf kann derzeit jedoch nicht weiter eingegangen werden.

 

  • DEC hat seinen Anteil an der IQPLAG auf rund 18,5% ausgeweitet. Die Tatsache, dass bisher keine weiteren Lizenznehmer hinzugekommen sind, legt den Schluss nahe, dass DEC seinen Einfluss auf die IQPLAG erhöhen will und daher an zusätzlichen Lizenznehmern der IQPLAG nicht interessiert ist. Dies wäre zum Nachteil von IQPLAG und aller anderen Aktionäre. Wie verhält es sich damit?

Die Discover Energy Gruppe (DEG) und deren Management hat in allen Bereichen stets kooperativ, fair und unterstützend mit IQPLAG zusammengearbeitet. Das zeigen die Erfahrungen in den vergangenen zwei Jahren auch in schwierigen Situationen. Der Verwaltungsrat von IQPLAG achtet sehr sorgfältig darauf, dass IQPLAG und DEG eine gemeinsame Win-Win-Strategie verfolgen.

 

  • Gibt es überhaupt eine globale Strategie der IQPLAG, um durch weitere Lizenznehmer die Erlöse deutlich zu steigern? Durch DEC alleine kann das notwendige und von den Aktionären geforderte Wachstum der IQPLAG nicht erreicht werden.

Eine globale Strategie und Vision gibt es. Dazu gehören neben dem Werk in Korea als Showcase und zur Erfahrungsgrundlage auch die Verbreitung der iQP-Technologie über weitere Lizenzpartner. Hierzu laufen aktuell sehr konkrete Gespräche mit unterschiedlichen Interessenten. Gestaffelte Mindestabsatzmengen sind dabei Teil der Verhandlungen.

 

  • Wie setzen sich seitens der Großaktionäre (über 3%) deren Anteile an der Gesellschaft zusammen?

Die Anteile der Großaktionäre an der IQPLAG mit jeweils drei und mehr Prozent am Aktienkapital staffeln sich wie folgt:
- Discover Energy:  18,6%
- Korea:  15,8%
- Latzel, Helmut:   8,2%
- Loman, Kevin:   3,8%

 

  • Es gibt widersprüchliche Aussagen darüber, wann die Lizenzgebühren fällig werden.
    a) Mit dem Bezug der Kunststoff-Teile und deren Einbau in die Batterien im Werk oder  b) mit dem Verkauf der jeweiligen Batterie durch den Lizenzpartner, wie im Geschäftsbericht 2016 auf Seite 6 zu lesen. Was ist richtig?

Die Zahlungsbedingungen sind Teil der jeweiligen Lizenzverträge. So gilt für die koreanische iQ Power Asia der Zeitpunkt ab Verkauf und Auslieferung der Produkte ab Werk als Stichtag für die Lizenzgebühren. Ebenso für den brasilianischen Lizenznehmer Moura. Bei anderen werden die Lizenzgebühren mit der Anlieferung der IQP-Teile fällig.

 

  • Warum beinhaltet der Geschäftsbericht 2016 keine Vorschau der zu erwartenden Finanzergebnisse für 2017 und mit Zahlen unterlegte Planungen für das Jahr 2018?

Aufgrund der Tatsache, dass die wichtigste Einnahmequelle von IQPLAG, der Lizenznehmer iQ Power Asia Inc., sich sowohl in einer Aufbauphase wie auch aktuell noch in Rehabilitation und damit unter Fremdverwaltung befindet, macht Prognosen für IQPLAG derzeit noch äußerst schwierig. Dies hatte die Vergangenheit gezeigt. Verschiebungen im Zeitablauf beim Lizenznehmer, worauf IQPLAG keinen Einfluss hat, beeinflussen prognostizierte Zahlen unmittelbar. Daher ist es wenig seriös, während einer solchen Phase konkrete und mit Zahlen unterlegte Aussagen öffentlich zu machen. Darüber hinaus ist der Zeitraum für den Abschluss neuer Lizenzverträge schwer vorhersehbar.

 

  • Warum wird in der Einladung zur GV unter Punkt 10 von „Sanierungsmaßnahmen“ gesprochen? Welche Art von Sanierungen sind damit gemeint und warum? Könnte das bitte verständlich erläutert werden?

Die IQPLAG weist auf Basis Schweizer Rechts weniger als 50% Eigenkapital im Vergleich zur Eröffnungsbilanz aus. Es ist Bestandteil des Schweizer Rechts, das Management darauf hinzuweisen diesen Zustand zu korrigieren. Dies war auch im vergangenen Jahr der Fall und war ebenfalls Bestandteil der Abstimmung in der letztjährigen Generalversammlung. Der verwendete Begriff „Sanierung“ ist hierbei Eigenheit des Schweizer Rechts und bedeutet lediglich, den Anteil des Eigenkapitals den Empfehlungen anzupassen.

 

  • Laut Aussage der Geschäftsleitung ist eine Kapitalerhöhung in 2017 nicht nötig. Aus welchem Grund soll das bedingte Aktienkapital als Vorratsbeschluss dann um 1,2 Mio. CHF durch Ausgabe von 120 Mio. Namenaktien erhöht werden, wie in Punkt 11, Artikel 3b, Punkt 2.c dargelegt?

Es muss hierbei unterschieden werden zwischen den beiden Begriffen „Bedingtem Kapital“ und „Genehmigtem Kapital“. Eine allgemeine Kapitalerhöhung läuft über Genehmigtes Kapital. Hier handelt es sich jedoch um Bedingtes Kapital.

Bedingtes Kapital wird in erster Linie für strategische Angelegenheiten reserviert und unterliegt strikten Regeln. Die Erhöhung des Bedingten Kapitals ist eine reine Vorsichtsmaßnahme. Es dient dazu, dem Verwaltungsrat der Gesellschaft Handlungsmöglichkeit einzuräumen, sollte dies erforderlich sein.

 

  • Im Geschäftsbericht 2016 heißt es im Konzernabschluss auf Seite 22, oben: „Darüber hinaus beabsichtigt das Unternehmen in 2017 weitere Kapitalmaßnahmen (ins. Ausgabe von Wandelanleihen und Kapitalerhöhungen) erfolgreich umzusetzen“. Dies steht im Gegensatz, dass es laut Geschäftsleitung in 2017 keine Kapitalerhöhung geben soll. Was stimmt jetzt?

Der Wortlaut ist zugegebenermaßen etwas verwirrend formuliert. Der Satz bezieht sich lediglich und allein auf die Wandlung von Wandelanleihen aus dem bestehenden und bis 2021 laufenden Wandelanleiheprogramm.

Wie ausdrücklich betont, ist eine allgemeine Kapitalerhöhung nicht geplant.

 

  • Der Jahresumsatz 2016 betrug laut Geschäftsbericht 627.000 CHF. Warum wurde im 2.Halbjahr 2016 weniger Lizenzumsatz erzielt als im 1.Halbjahr 2016 (344.000 CHF vs. 283.000 CHF)?

Wie weiter oben erläutert, beeinflussen Verschiebungen im Zeitablauf beim wichtigsten Lizenznehmer iQ Power Asia die Umsatzzahlen unmittelbar. Die Erläuterungen im Geschäftsbericht 2016 auf Seite 8 unten geben hierzu Aufschluss.

 

  • Wann geht das Management der IQPLAG davon aus, den Break-Even des Unternehmens zu erreichen?

Aufgrund der in Kürze zu erwartenden Beendigung der Rehabilitation beim koreanischen Lizenzpartner iQ Power Asia und unter der Voraussetzung einer Fortschreibung der weiterhin sehr positiven Entwicklungen des koreanischen Unternehmens geht das Management der IQPLAG davon aus, Ende 2017 den Break-Even auf Monatsbasis mit diesem Partner zu erreichen.

 

  • Es hat geheißen, in 2017 werde eine zweite Fertigungslinie im koreanischen Werk von IQP Asia erreicht werden. Wir haben bereits Jahresmitte und es ist nichts weiter von den Plänen zu hören. Warum ist das so und hat sich möglicherweise bei der Planung was geändert?

In Kürze wird erwartet, dass der koreanische Lizenznehmer durch Beendigung der Rehabilitation aus der gerichtlichen Verwaltung entlassen wird. Wegen der Terminenge der koreanischen Justiz ist dies später als ursprünglich angenommen. Ausgegangen war das Management von Frühjahr 2017, rund vier Monate früher.

Danach besteht wieder Handlungsfreiheit für iQ Power Asia wie auch für DEG. Das Management der IQPLAG geht davon aus, dass danach die Kapazitätserweiterungen im koreanischen Werk in Angriff genommen werden.

 

Q & A zum Jahresbericht 2016

 

  • Wann kommt der koreanische Lizenzpartner iQ Power Asia Inc. aus der vorzeitigen Rehabilitation

Nach aktuellem Stand wurden bisher nahezu alle Gläubiger ausbezahlt. Das Management der iQ Power Licensing AG geht davon aus, dass die koreanische Gesellschaft voraussichtlich bis Ende Juni 2017 die Rehabilitationsphase verlassen wird und ab dann wieder eigenständig operieren kann.

 

  • Es ist gut, dass die Betriebskosten von vormals CHF 2,2 Mio. auf CHF 1,7 Mio. gesunken sind. Doch warum sind die Betriebskosten in 2016 noch immer höher als früher prognostiziert und kommuniziert? Bisher wurde stets von einem Betrag zwischen rund CHF 1,4 bis CHF 1,5 Millionen per anno ausgegangen, das entspräche nach früherem Wechselkurs den genannten rund EUR 1,2 Millionen?

Die im Geschäftsbericht 2016 ausgewiesenen Betriebskosten von CHF 1,7 Mio. subsummieren neben den rein operativen Kosten für Engineering, Finanzberichterstattung und Administration auch einmalige Aufwendungen für die im 1.HJ 2016 angefallenen Währungsverluste, die Kosten für Patente sowie höhere Abschreibungsbeträge aufgrund einer größeren Anzahl an Spritzgießwerkzeugen.

Die tatsächlich liquiditätsbedingten operativen Kosten liegen mit rund CHF 1,45 Millionen im Rahmen der vormals genannten Aufwendungen von jährlich rund EUR 1,2 Mio. bis EUR 1,3 Mio. (bezogen auf den vor 2015 gebundenen Wechselkurs des Schweizer Franken an den Euro). Die reinen operativen Kosten in 2016 verteilen sich wie bisher zu jeweils etwa einem Drittel auf die Aufwendungen für Engineering, Börsennotierung / Finanz-Reporting sowie Administration. 

 

  • Die Einnahmen haben sich mit CHF 627'000 gegenüber dem Vorjahr zwar mehr als verdoppelt, dennoch fallen sie geringer aus als gedacht. Woran liegt das?

In der Tat hätte der Umsatz in 2016 bis zu 30% höher ausfallen können. Die kundenseitige Nachfrage war gegeben. Wie bekannt, stieß die Fertigungskapazität bei einigen Produktionsanlagen mit zunehmender Auslastung an Grenzen, die aufgrund der vorliegenden früheren Informationen nicht bekannt waren. Die Engpässe wurden durch Investitionen in neue Anlagen gegen Ende 2016 ausgeräumt. Diese Kapazitätsausweitung kommt 2017 voll zum Tragen und wird darüber hinaus in 2017 zusätzlich weiter ausgebaut.

 

  • In welchen Produktkategorien und Märkten werden sich die erweiterten Fertigungskapazitäten bemerkbar machen?

Die Kapazitätsausweitung wird vornehmlich drei Bereichen zugutekommen:

  1. Den neuen EFB-basierten Batterien hoher Zyklenfestigkeit.
  2. Neuen Batterien hoher Kapazität (Ah) für verschiedene Nutzfahrzeuge für den US-Markt.
  3. Der Versorgung des europäischen Marktes mit Mixtech-Batterien.

 

  • Plant die iQ Power Licensing AG in 2017 eine Kapitalerhöhung? 

Nein, das Management sieht keinen Grund für eine Kapitalerhöhung.

 

  • In der Vergangenheit hielt die iQ Power Licensing AG an der koreanischen Fabrik iQ Power Asia Inc. einen Anteil von 23 Prozent. Nun sind es weniger ein Prozent und Discover Energy hat die Fabrik mehr oder weniger ganz übernommen. Was ist mit all den Leistungen, welche die iQ Power Licensing AG in der Zeit der Rehabilitation der koreanischen Fabrik durch das kommissarische Management seines CEO seit Frühjahr 2015 in Korea erbracht hat?

Die iQ Power Licensing AG (IQPLAG) rechnet damit, neue Anteile an dem koreanischen Werk als Gegenleistung für die umfangreichen Leistungen der IQPLAG während der Phase der Rehabilitation der iQ Power Asia Inc. zu erhalten. Eine Bewertung der Management-Leistungen wird frühestens Ende dieses Jahres oder in 2018 erfolgen und orientiert sich an der Bewertung der koreanischen Fabrik. Der Wert der Beteiligung wird als Zugewinn für die iQ Power Licensing AG gebucht und kompensiert somit die in 2016 ausgewiesene Wertminderung.    

Die iQ Power Licensing AG veröffentlicht die Jahresergebnisse 2016

  • Koreanischer Lizenzpartner ist zurück zu normalem Produktionsbetrieb, weiterer Ausbau der Fertigungskapazität
  • Umsatz aus Lizenzgeschäft mehr als verdoppelt
  • Erste Lieferungen an Automobilhersteller in Brasilien
  • Ertragslage aus operativem Geschäft verbessert sich um CHF 0,5 Mio.
  • Buchhalterischer einmaliger Wertminderungsverlust in der Rehabilitationsphase des koreanischen Lizenzpartners

 

Zug/Schweiz, 20. Mai 2017 – Die iQ Power Licensing AG (ISIN: CH028536338, WKN: A14M1C, Symbol: iQL), Entwickler und Vermarkter von Technologien und deren Lizenzen für umweltfreundliche und technologisch führende Starterbatterien für Kraftfahrzeuge, veröffentlicht die Zahlen für das Geschäftsjahr 2016 und gibt einen Überblick über die derzeitige Geschäftssituation.
 

Operatives Geschäft
Im Berichtsjahr setzte die iQ Power Licensing AG ihre intensive Zusammenarbeit mit dem neuen strategischen Partner Discover Energy Corporation (DEC) aus Vancouver/Kanada fort.

In 2016 intensivierte der strategische Partner DEC sein Engagement sowohl beim koreanischen Lizenz- und Produktionspartner iQ Power Asia Inc. wie auch bei der iQ Power Licensing AG durch umfangreiche Finanzinvestitionen, um die iQ Power-Technologie zusammen mit der neuen DEC-eigenen Marke `Mixtech´ in allen wichtigen Märkten voranzutreiben. So tätigte die Discover Energy Corporation große Investitionen in den Ausbau des koreanischen Werkes und investierte viele Millionen Dollar, um die Produktion dort zu stabilisieren und weiter auszubauen. Das Engagement von Discover Energy unterstreicht das Vertrauen von DEC in die Zukunft der iQ Power Licensing AG, deren Technologie sowie die koreanische Fabrik, an der DEC mittlerweile größter Anteilseigner ist.

Große Anstrengungen und Investitionen wurden 2016 unternommen, um das Produktportfolio von vormals neun Batterie-Modellen auf 25 Modelle zu erweitern. Zusätzlich zu den neuen Typen an Starterbatterien konzentrierte sich die koreanische Fabrik in 2016 auf die Einführung einer vollständigen Produktlinie von Nutzfahrzeug-Batterien für den nordamerikanischen Markt, die im Laufe 2017 auf den Markt kommt. Derzeit wird die große Mehrzahl der Batterien aus der Produktion des koreanischen Lizenzpartners in Nordamerika verkauft.

Das Jahr 2016 markierte auch den Produktionsbeginn der ersten Batterien mit iQ-Power-Technologie für den Einsatz durch einen großen Automobilhersteller. Moura Baterias S.A. als der größte Batteriehersteller auf dem südamerikanischen Kontinent, lieferte die ersten Batterien für den OEM-Einsatz. Dem vorausgegangen waren sehr lange Investitionsverzögerungen bei Automobilherstellern in Südamerika, verursacht wegen der wirtschaftlichen und politischen Krise in Brasilien.

Der nordamerikanische Lizenznehmer verkaufte eine kleine Anzahl Batterien mit iQ Power-Technologie. Die Batterien wurden jedoch von Kunden von Discover Energy in Nordamerika erworben, weshalb sich kein zusätzlicher Lizenzumsatz aus diesem begrenzten Geschäft ergibt, da die Erlöse im Lizenzumsatz mit dem koreanischen Partner enthalten sind.
 

Finanzergebnisse
Die Erlöse aus dem operativen Geschäft der iQ Power Licensing AG verdoppelten sich in 2016 auf CHF 0,63 Mio. (2015: CHF 0,27 Mio.). Bei steigender Auftragslage für den koreanischen Lizenznehmer stellten technisch bedingte Einschränkungen im zweiten Halbjahr 2016 an einigen Fertigungsstationen jedoch nicht vorhergesehene Produktionsengpässe dar, wodurch die Produktionskapazität begrenzt wurde. Die Umsatzsteigerung fiel daher geringer aus als ursprünglich erwartet. Diese Engpässe wurden Ende der zweiten Jahreshälfte 2016 durch entsprechende Investitionen in Maschinen und Anlagen beseitigt.

Die Ergebnisentwicklung in 2016 ergab eine Verbesserung von CHF 0,5 Mio. gegenüber dem Vorjahr (2016: minus CHF 1,7 Mio. gegenüber 2015: CHF 2,2 Mio.). Die Verbesserung resultiert aus den gestiegenen Einnahmen sowie geringeren Kosten für Patente.

Wie zu Beginn des Jahres bereits gemeldet, fällt verwässerungsbedingt aufgrund der Rehabilitationsphase des koreanischen Lizenzpartners für das Jahr 2016 eine bilanztechnisch notwendige Wertminderung der Beteiligung der iQ Power Licensing AG an dem Partner iQ Power Asia an (Wertminderungsverlust). Die Zusammenhänge hierzu sind im Jahresbericht 2016 der Gesellschaft ausführlich erläutert. Daher beläuft sich der Gesamtverlust für das Jahr 2016 auf minus CHF 4,3 Mio. (2015: minus CHF 2,5 Mio.).

Das Eigenkapital der Gesellschaft verringerte sich zum Ende des Geschäftsjahres von CHF 1,9 Mio. auf CHF 1,5 Mio.. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf den rein buchhalterischen Verlust aus der Abschreibung der Beteiligungswerte an der iQ Power Asia Inc. zurückzuführen wie auch auf geringer als erwartet ausgefallener Erlöse aus Lizenzeinnahmen. Die Eigenkapitalquote von 29% (Vorjahr: 38%) war zufriedenstellend. Ebenfalls zufriedenstellend war die Liquidität des Unternehmens Ende 2016 mit einem Kassenbestand von CHF 0,9 Mio..
 

Ausblick für 2017
Durch die intensive Zusammenarbeit mit dem strategischen Partner Discover Energy und dem Aufbau einer stabilen und leistungsfähigen Produktion sowie einem wachsenden Absatz der koreanischen Fabrik hat die iQ Power Licensing AG eine nachhaltige und steigende Umsatzbasis geschaffen. Der Schwerpunkt der Aktivitäten liegt in der ersten Jahreshälfte 2017 vor allem auf dem Wachstum des Lizenznehmers in Korea, da dies den schnellsten Weg zu raschem Umsatzwachstum darstellt. Hinzu kommen jetzt verstärkt im weiteren Jahresverlauf anderweitige Aktivitäten, um zusätzliche sowie neue Einnahmequellen zu erschließen.

Im Januar 2017 erfolgten die ersten Lizenzeinnahmen vom brasilianischen Lizenznehmer. Im Laufe des Jahres wird ein moderates Wachstum dieser Einnahmen erwartet. Keine signifikanten Einnahmen werden vom Lizenznehmer in Nordamerika für das Jahr 2017 erwartet.

Die Umsatzerlöse aus Lizenzeinnahmen durch den koreanischen Lizenzpartner für das Jahr 2017 werden deutlich über denen des Jahres 2016 liegen, nachdem die Kapazität des Werkes weiter steigt und ausgebaut wird. Das Management geht davon aus, in 2017 einen positiven operativen Cashflow zu erzielen. Insgesamt sieht das Management der iQ Power Licensing AG den Entwicklungen in 2017 sehr positiv entgegen.

 

Über die iQ Power Technologie
Batterien mit iQ-Power-Technologie sind darauf ausgerichtet, eine bessere Performance von Starterbatterien zu erreichen und so dem wachsenden Bedarf elektronischer Verbraucher in heutigen Automobilen sowie den Anforderungen von Start-Stopp-Anwendungen zu begegnen. Die zugrundeliegende Elektrolyt-Durchmischung bedeutet die erste signifikante Innovation seit Jahrzehnten auf dem Gebiet nasser Starterbatterien. Die automatische Durchmischung in der Batterie sichert eine gleichmäßige Säuredichte und gewährleistet so eine höhere anhaltende Performance während des gesamten Lebenszyklus der Batterie. Entsprechend erhöht sich die Haltbarkeit der Platten, indem Säureschichtung und starke Temperaturgradienten in der Batterie vermieden werden. Das Resultat ist eine bessere Materialausnutzung bei geringeren Kosten je Produktlebensdauer im Vergleich zu herkömmlichen Batterien. Die patentierte Technologie wurde 2010 mit dem begehrten "Automechanika Innovation Award" ausgezeichnet und errang 2017 als Gewinner einen ersten Platz bei den GreenTec Awards. – Mehr unter: www.iqpower.com

 

Download Jahresbericht 2016

Neue Batterie-Technologie mit `Umwelt-Oscar´ ausgezeichnet

  • iQ Power Licensing AG erhält Umwelt-Oscar als Gewinner der GreenTec Awards 2017 im Rahmen einer festlichen Gala in Berlin.
  • Innovation der Elektrolyt-Durchmischung in Autobatterien mit großen Vorteilen für Verbraucher und Umwelt.
     

Zug, Schweiz, den 15. 05. 2017  –  Große Auszeichnung für die Technologie der iQ Power Licensing AG (ISIN: CH0268536338; WKN/Security Number: A14M1C; Symbol: IQL), Entwickler und Vermarkter von Technologien und deren Lizenzen für umweltfreundliche und technologisch innovative Starterbatterien für Kraftfahrzeuge: Als Gewinner der GreenTec Awards 2017 erhielt das Unternehmen im Rahmen einer festlichen Gala am Freitagabend vergangener Woche in Berlin den Umwelt-Oscar überreicht. Eine 70-köpfige Jury hatte für die Innovation der iQ Power Licensing AG als diesjährigen Gewinner in der Kategorie ‘Mobilität by Schaeffler` votiert.

Bei der jetzt in Berlin ausgezeichneten Innovation handelt es sich um eine neuartige Technik für Starterbatterien in Autos. Autobatterien erreichen mit der neuen Technik eine doppelte bis mehrfach höhere Zyklenfestigkeit und somit längere Produktlebensdauer gegenüber vergleichbaren herkömmlichen Produkten. Das erhöht die Zuverlässigkeit und senkt die Kosten im Sinne von Total-Cost-Of-Ownership. Zugleich ergibt sich ein geringerer CO2-Fußabdruck.

„Wir freuen uns über diese herausragende Bewertung und Auszeichnung“, kommentiert Bob Sullivan. „Die GreenTec Awards sind wie ein Grammy oder Oscar für die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit“, hebt Sullivan die Bedeutung des Awards hervor.

Besonderheit der Innovation der iQ Power Licensing AG: Die Elektrolyt-Durchmischung in der Batterie kommt hierbei gänzlich ohne bewegliche Bauteile aus. Stattdessen nutzt die Innovation für ihre Funktionsweise ausschließlich die Bewegungs-Dynamik des fahrenden Automobils sowie den hydrostatischen Druckausgleich im Elektrolyten der Batterie. Die zugrundeliegende Technik bedeutet die erste signifikante Innovation seit Jahrzehnten auf dem Gebiet von Nassbatterien. Die Technik ist dabei „so einfach, genial und wirkungsvoll“ wie etwa die Erfindung der Büroklammer, vergleicht Bob Sullivan plakativ.

Autobatterien mit der patentierten neuen Technik der iQ Power Licensing AG werden jetzt erstmals auch in Deutschland vertrieben, unter dem Markennamen `MIXTECH´ des Partners Discover Battery.
 

Über die GreenTec Awards
Die GreenTec Awards gelten als weltweit bedeutendster Umweltpreis. Der renommierte Preis wird jährlich an herausragende Innovationen auf dem Gebiet Umweltschutz und Nachhaltigkeit in über zehn unterschiedlichen Kategorien vergeben. Die finale Preisverleihung mit großer Gala fand am 12. Mai 2017 in Berlin vor rund 600 Gästen aus Wirtschaft, Politik, Show und Presse statt, als bereits zehnte Veranstaltung ihrer Art ( http://www.greentec-awards.com ).
 

Über die iQ Power Technologie
Batterien mit iQ-Power-Technologie sind darauf ausgerichtet, eine bessere Performance von Starterbatterien zu erreichen und so dem wachsenden Bedarf elektronischer Verbraucher in heutigen Automobilen sowie den Anforderungen von Start-Stopp-Anwendungen zu begegnen. Die zugrundeliegende Elektrolyt-Durchmischung bedeutet die erste signifikante Innovation seit Jahrzehnten auf dem Gebiet nasser Starterbatterien. Die automatische Durchmischung in der Batterie sichert eine gleichmäßige Säuredichte und gewährleistet so eine höhere anhaltende Performance während des gesamten Lebenszyklus der Batterie. Entsprechend erhöht sich die Haltbarkeit der Platten, indem Säureschichtung und starke Temperaturgradienten in der Batterie vermieden werden. Das Resultat ist eine bessere Materialausnutzung bei geringeren Kosten je Produktlebensdauer im Vergleich zu herkömmlichen Batterien. Die patentierte Technologie wurde 2010 mit dem begehrten "Automechanika Innovation Award" ausgezeichnet und errang 2017 als Gewinner einen ersten Platz bei den GreenTec Awards. – Mehr über Unternehmen und Technik unter:  www.iqpower.com  und  www.iqpower.com/de/content/technik

 

Foto:
Anlässlich der Berliner Gala der GreenTech Awards 2017 überreicht Prof. Dr. Tim Hosenfeldt (2.v.l.), Leiter Zentrale Innovation beim Automobilzuliefer-Konzern Schaeffler AG, die Gewinner-Auszeichnung an den CEO der iQ Power Licensing AG, Bob Sullivan (rechts), und die Mitglieder im Verwaltungsrat des Unternehmens Bernhard J. Rose (links) sowie Darwin Sauer (Mitte) und Won-Lak Choi.

Gala der GreenTec Awards 2017 wird am 12.Mai per Live-Stream übertragen

Die iQ Power Licensing AG ist Gewinner der diesjährigen GeenTec Awards in der Kategorie Mobilität. Die Gala-Veranstaltung anlässlich der Preisverleihungen in Berlin am kommenden Freitagabend (12. Mai 2017) wird laut Veranstalter per Live-Stream über Internet übertragen.

Beginn der Veranstaltung:  18 Uhr

Beginn Award Ceremony:  20 Uhr

 

Die Live-Stream-Portale

Website ProSieben Livestream:
http://www.prosieben.de/

Facebook GreenTec Awards  (ein FB-account ist nicht erforderlich):   ab 19:30 Uhr
https://www.facebook.com/GreenTecAwards/videos/1466135603473507/

Website GreenTec Awards:
http://www.greentec-awards.com/de